Vortrag mit den Kindern des Widerstandes
An diesem Abend haben wir zwei Vertreterinnen des Vereins Kinder des Widerstandes zu Gast. Sie werden sowohl biographische Berichte zu wegen ihres Widerstands gegen das NS-Regime verfolgten Familienmitgliedern vorstellen als auch einen Einblick in ihre Vereinsarbeit geben.
In ihrem Selbstverständnis beschreiben die Kinder des Widerstandes ihre Haltung und Zielsetzung folgendermaßen:
"Es ist uns ein Anliegen, als Töchter, Söhne und Enkel*innen an Widerstand und Verfolgung unserer Mütter, Väter, Großeltern während der Nazizeit zu erinnern. Viele Freundinnen und Freunde unterstützen uns dabei. Unsere Eltern und Großeltern erlitten Folter und Terror, manche den Tod, in Gefängnissen, Zuchthäusern und Konzentrationslagern oder flohen aus Deutschland. Viele der Überlebenden und aus der Emigration Zurückgekehrten beteiligten sich am Ringen um den Aufbau eines demokratischen antifaschistischen Deutschlands. Sie wurden zu gefragten Zeitzeugen, besonders an Schulen. Anschaulich erzählten sie, wie sie Widerstand gegen das Naziregime leisteten, welche Gefahren sie auf sich nahmen und was das für ihre Familien bedeutete. Sie machten den jungen Menschen Mut, sich rechtzeitig einzumischen, sich gegen rassistische, antisemitische, fremdenfeindliche, nationalistische und menschenverachtende Gedanken und Taten zu positionieren."
Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Abend mit allen Interessierten!
Organisiert von der Liste undogmatischer Student*innen (LUST).
Der Veranstaltungsort ist über eine Rampe und automatisch öffnende Außentüren zugänglich. Der Raum befindet sich ebenerdig im Erdgeschoss.