Fotoausstellung: Visuelle Geschichten über den Alltag im Flüchtlingslager

Bei der Fotoausstellung des Unverortet-Kollektives zeigen wir Fotos, die von Migrant:innen und Geflüchteten in Lagern und Wohnheimen in Deutschland gemacht wurden. Alle Teilnehmer:innen haben ihre Fotos innerhalb eines begrenzten Zeitraums mit einer Einwegkamera aufgenommen. Die entstandenen Bilder erzählen persönliche Geschichten über den Alltag an Orten, die nie für einen langfristigen Aufenthalt gedacht waren.
Flüchtlingslager sind als vorübergehende Unterkünfte für Notfälle gedacht. Doch ihre Strukturen sind oft erstaunlich stabil. Trotz aller Einschränkungen und schwierigen Bedingungen werden sie für viele Menschen über Jahre hinweg zum einzigen Zuhause.
Wie kann ein Staat das Leben unter außergewöhnlichen Bedingungen zur Normalität machen und was ist Normalität? Wie entsteht ein Gefühl der (Un-)Sicherheit? Wem gehört welcher Raum? Und wer darf eigentlich entscheiden, wie man gesehen wird?
Ausstellungseröffnung am 3. August
15 Uhr Essen & Trinken
16 Uhr Eröffnung & Party
Ausstellungsdauer: 03.-26. August