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SUMMARY:Workshop: Wenn linke Bündnisse am Linkssein scheitern
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DESCRIPTION:Bedeutsame Politik machen\, nicht nur über die Köpfe anderer hi
	nweg\, sondern mit\nder Einladung an alle\, Teil der Reise zu sein oder un
	s an ihrer Reise teilhaben\nzu lassen. Können Linke das überhaupt?\n\n\n\n
	Aktuell stehen wir in der linken Bewegung vor der großen Herausforderung\n
	Identität\, Emanzipation und Solidarität unter einen Hut zu bringen. Was u
	ns\nleicht und richtig erscheint\, bringt mehr Fallstricke mit\, als wir u
	ns zu\nWünschen vermögen. Sprechpositionen\, die unantastbar sind\, statt 
	sie zu\ndiskutieren - politische Dissense\, die moralisch aufgeladen und d
	ann einander\nhart vorgeworfen werden\, statt sie in der Geschichte ihrer 
	Kämpfe zu verstehen\nund anzuerkennen\, widersprüchliche Antworten zu eine
	r kniffligen Frage und die\nAngst vor Fehlern\, die die Gleichzeitigkeit v
	on sich positionieren und auf der\nSuche bleiben verunmöglicht\, die Unfäh
	igkeit Differenz und Heterogenität\nauszuhalten\, kein Anspruch das eigene
	 Tun und Wollen zu vermitteln\, und die\newige Erwartung alle wüssten Besc
	heid\, wenn sie nur wirklich wollen würden\,\nSolidarität nur mit denen au
	f der eigenen Linie und eine Diskussionskultur\, die\njede Person außerhal
	b des hostilen Vibes der Szene vergrault\, während alle\nrunterbeten\, das
	s sie ja keine Politik in und für die eigene Bubble machen\nwollen (außer 
	natürlich in ihren safe spaces\, die dafür da sind). Welches\nVerhältnis m
	an zu sogenannten „Betroffenen“ einnimmt\, scheint ein Mysterium\, so\nune
	rgründlich wie die Tiefen der Quantenphysik. Aber eins ist vorprogrammiert
	:\nam Ende hätten alle mehr voneinander erwartet und mindestens ein Teil i
	st\nverletzt.\n\n\n\nEin Workshop aus antirassistischer Perspektive\, für 
	alle die\, die linke Kämpfe\nlieben\, aber an ihnen verzweifeln und einen 
	Ort suchen\, an dem Kritik und\nSelbstkritik möglich ist ohne zynisch zu b
	ashen.\n\nmit Voranmeldung unter fande_bonn@riseup.net
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	ssein-scheitern
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LOCATION:Falkenraum - Rölsdorfstr. 20
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CATEGORIES:Anti-Rassismus,Workshop
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Bedeutsame Politik machen, nicht nur über d
	ie Köpfe anderer hinweg, sondern mit der Einladung an alle, Teil der Reise
	 zu sein oder uns an ihrer Reise teilhaben zu lassen. Können Linke das übe
	rhaupt?</p><p>             </p><p>Aktuell stehen wir in der linken Bewegun
	g vor der großen Herausforderung Identität, Emanzipation und Solidarität u
	nter einen Hut zu bringen. Was uns leicht und richtig erscheint, bringt me
	hr Fallstricke mit, als wir uns zu Wünschen vermögen. Sprechpositionen, di
	e unantastbar sind, statt sie zu diskutieren - politische Dissense, die mo
	ralisch aufgeladen und dann einander hart vorgeworfen werden, statt sie in
	 der Geschichte ihrer Kämpfe zu verstehen und anzuerkennen, widersprüchlic
	he Antworten zu einer kniffligen Frage und die Angst vor Fehlern, die die 
	Gleichzeitigkeit von sich positionieren und auf der Suche bleiben verunmög
	licht, die Unfähigkeit Differenz und Heterogenität auszuhalten, kein Anspr
	uch das eigene Tun und Wollen zu vermitteln, und die ewige Erwartung alle 
	wüssten Bescheid, wenn sie nur wirklich wollen würden, Solidarität nur mit
	 denen auf der eigenen Linie und eine Diskussionskultur, die jede Person a
	ußerhalb des hostilen Vibes der Szene vergrault, während alle runterbeten,
	 dass sie ja keine Politik in und für die eigene Bubble machen wollen (auß
	er natürlich in ihren safe spaces, die dafür da sind). Welches Verhältnis 
	man zu sogenannten „Betroffenen“ einnimmt, scheint ein Mysterium, so unerg
	ründlich wie die Tiefen der Quantenphysik. Aber eins ist vorprogrammiert: 
	am Ende hätten alle mehr voneinander erwartet und mindestens ein Teil ist 
	verletzt.</p><p>             </p><p>Ein Workshop aus  antirassistischer Pe
	rspektive, für alle die, die linke Kämpfe lieben, aber an ihnen verzweifel
	n und einen Ort suchen, an dem Kritik und Selbstkritik möglich ist ohne zy
	nisch zu bashen.</p><p><em>mit Voranmeldung unter fande_bonn@riseup.net</e
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