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SUMMARY:Lesung mit Ika Elvau zum Intersex Awareness Day
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DESCRIPTION:Von 18:30 bis 20:30 Uhr liest Ika aus den eigenen Büchern.\n\nI
	nterTransExpress. Eine Reise an und über Geschlechtergrenzen:\n\nDas Buch 
	verhandelt Kurzgeschichten\, Gedichte und Zeichnungen von Alltag und\nWide
	rstand als Genderoutlaw. Es beschreibt persönliche Erfahrungen und macht\n
	damit InterPerspektiven sichtbar. Dem vermeintlichen Expertinnentum und de
	r\nPathologisierung seitens der Medizin und Psychologie wird hier eine\nem
	anzipatorische Selbstdefinition von Geschlecht außerhalb der Kategorien Ma
	nn\noder Frau entgegengesetzt. Es soll ohne zu viel (Gender)Theorie – aber
	 mit\nemanzipatorischem Anspruch – klar werden\, was es in der Realität be
	deutet\, in\neine Welt der Männer und Frauen geboren zu werden – ohne selb
	st eines von beiden\nzu sein. Manchmal traurig\, manchmal wütend\, manchma
	l einfach nur verwirrt oder\nbelustigt von dieser Zwei-Geschlechter Matrix
	.\n\nIdentitätskrise 2.0 oder eine Analyse meiner linken DNA. Neues aus de
	m Tagebuch\neines Hermaphroditen:\n\nAuf der Suche nach psychologischer Hi
	lfe wurde mir unter anderem auch eine\nGruppentherapie angeboten. Da ich g
	erne davon therapiert werden wollte\, mich in\nfesten Gruppen meistens and
	ers und komisch zu fühlen\, dachte ich dann: Also ich\nhätte ja gerne eine
	 Gruppentherapie\, aber eine\, wo alle sind wie ich.\nKomischerweise habe 
	ich keine Gruppentherapie gefunden. Dafür gibt es bald\ndieses Buch. Da st
	eht alles drin. Warum mir dieses „wir“ meistens weh tut. Aber\nauch wie es
	 geht\, gegen alle Widerstände Platz zu finden\, Platz zu nehmen\nzwischen
	 den Stühlen. Nicht als Teil eines\, festen\, engen\, starren „WIR!“\nWelc
	hes die Rechten immer lauter und offensiver fordern. Nicht als Ego-Ich\, d
	as\nnur sich selbst liebt\, wie es der Neoliberalismus will. Sondern solid
	arisch\nverbunden\, mit genug Platz für Ecken und Kanten. Jetzt kann ich n
	icht behaupten\,\ndass es leicht wäre\, ein intersexuelles Chamäleon zu se
	in. Aber ich bin auch\nstolz. Diesen Blick umzudrehen. Ich lasse mich unge
	rn begutachten und\neinsortieren. Ich gucke zurück.\n\nIm Anschluss besteh
	t die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch und Gespräch.\n\nDie Veranstal
	tung wird von der Landeskoordination Inter* NRW\n(https://lako-inter.nrw/ 
	[https://lako-inter.nrw/]) organisiert und finanziert.\n\nDer Eintritt ist
	 frei.
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	igenen Büchern.</p><p><strong>Inter<em>Trans</em>Express. Eine Reise an un
	d über Geschlechtergrenzen</strong>:</p><p>Das Buch verhandelt Kurzgeschic
	hten, Gedichte und Zeichnungen von Alltag und Widerstand als Genderoutlaw.
	 Es beschreibt persönliche Erfahrungen und macht damit Inter<em>Perspektiv
	en sichtbar. Dem vermeintlichen Expert</em>innentum und der Pathologisieru
	ng seitens der Medizin und Psychologie wird hier eine emanzipatorische Sel
	bstdefinition von Geschlecht außerhalb der Kategorien Mann oder Frau entge
	gengesetzt. Es soll ohne zu viel (Gender)Theorie – aber mit emanzipatorisc
	hem Anspruch – klar werden, was es in der Realität bedeutet, in eine Welt 
	der Männer und Frauen geboren zu werden – ohne selbst eines von beiden zu 
	sein. Manchmal traurig, manchmal wütend, manchmal einfach nur verwirrt ode
	r belustigt von dieser Zwei-Geschlechter Matrix.</p><p><strong>Identitätsk
	rise 2.0 oder eine Analyse meiner linken DNA. Neues aus dem Tagebuch eines
	 Hermaphroditen</strong>:</p><p>Auf der Suche nach psychologischer Hilfe w
	urde mir unter anderem auch eine Gruppentherapie angeboten. Da ich gerne d
	avon therapiert werden wollte, mich in festen Gruppen meistens anders und 
	komisch zu fühlen, dachte ich dann: Also ich hätte ja gerne eine Gruppenth
	erapie, aber eine, wo alle sind wie ich. Komischerweise habe ich keine Gru
	ppentherapie gefunden. Dafür gibt es bald dieses Buch. Da steht alles drin
	. Warum mir dieses „wir“ meistens weh tut. Aber auch wie es geht, gegen al
	le Widerstände Platz zu finden, Platz zu nehmen zwischen den Stühlen. Nich
	t als Teil eines, festen, engen, starren „WIR!“ Welches die Rechten immer 
	lauter und offensiver fordern. Nicht als Ego-Ich, das nur sich selbst lieb
	t, wie es der Neoliberalismus will. Sondern solidarisch verbunden, mit gen
	ug Platz für Ecken und Kanten. Jetzt kann ich nicht behaupten, dass es lei
	cht wäre, ein intersexuelles Chamäleon zu sein. Aber ich bin auch stolz. D
	iesen Blick umzudrehen. Ich lasse mich ungern begutachten und einsortieren
	. Ich gucke zurück.</p><p><strong>Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum
	 gemeinsamen Austausch und Gespräch.</strong></p><p>Die Veranstaltung wird
	 von der Landeskoordination Inter* NRW (<a href="https://lako-inter.nrw/" 
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	p><p>Der Eintritt ist frei.</p>
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