BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
CALSCALE:GREGORIAN
PRODID:adamgibbons/ics
METHOD:PUBLISH
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VEVENT
UID:554@flyinghigh-bonn.org
SUMMARY:1.Mai Demo & Fest »Her mit dem guten Leben – Wohnraum für alle!«
DTSTAMP:20261014T170942Z
DTSTART:20250501T110000Z
DTEND:20250501T170000Z
DESCRIPTION:Am 1. Mai gehen wir als linkes Bündnis auf die Straße\, um die 
	Verhältnisse\,\nunter denen wir leben\, in Frage zu stellen.\n\n🚩🏴 13 Uhr 
	Demo – Marktplatz\n\n🎶 15 Uhr Fest – Frankenbadplatz\n\nUnter der kapitali
	stischen Wirtschaftsweise sind die Bedürfnisse der Menschen\nder Profitlog
	ik unterworfen. Der Kapitalismus formt auf vielfältige Weise die\nkonkrete
	n Lebensrealitäten von uns allen. Besonders spürbar ist das bei unserem\nd
	iesjährigen Hauptthema: Wohnen.\n\n\n\nDie Miete ist zu hoch! Das gilt nah
	ezu überall\, aber auch besonders in Bonn. Wir\ntreten für niedrigere Miet
	en ein\, möchten aber auch die Perspektive auf ein\ngutes Wohnen jenseits 
	vom Mietmarkt öffnen.\n\n\n\nWohnen wird auf dem Mietmarkt nach Profitlogi
	k organisiert\, nicht nach den\nBedürfnissen der Menschen. Wohnungen sind 
	im Kapitalismus Konsumgut und\nInvestitionsobjekt. Das bringt konkretes El
	end hervor: Während Obdachlose auf\nden Straßen ums Überleben kämpfen müss
	en\, wird Wohnraum als Spekulationsobjekt\nleer stehen gelassen oder gleic
	h abgerissen. Der Mieter ist dadurch kein Mensch\,\nsondern wird er durch 
	seine Miete erst zum Menschen gemacht.\n\n\n\nEin Wohnungsmarkt ist die Vo
	raussetzung für Obdachlosigkeit. Wer zu schwach am\nMarkt ist\, bekommt ha
	lt nichts. Das trifft besonders Menschen\, die aufgrund\nihrer Migrationsg
	eschichte\, Krankheit oder Problemen\, sich mit der Bürokratie\nherumzusch
	lagen\, ohnehin einen schweren Stand in unserer Gesellschaft haben. Die\nA
	ntwort darauf kann nur Enteignung eben jener Unternehmen und Personen sein
	\, die\nmeinen\, dass Grundbedürfnisse gute Profitquellen/Spekulationsobje
	kte seien. \n\n\n\nEinmal aus dem profitorientierten Markt entnommen\, kan
	n Wohnraum sich von der\nbloßen Bereitstellung einer Zelle zum Schlafen un
	d Essen weg entwickeln.\nNicht-profitorientierte Genoss*innenschaften und 
	Miethäuser-Syndikate machen es\nvor: Gemeinsam verwalteter Wohnraum bedeut
	et Demokratie und Mitbestimmung.\nNachbar*innen können mehr sein als Leide
	nsgleiche\, die der Markt zufällig\nnebeneinander gesetzt hat: Gemeinsame 
	Selbstverwaltung macht solidarische\nGemeinschaften möglich.\n\n\n\nDie Wo
	hnungsfrage geht daher weiter als nur die Frage nach sozialer\nGerechtigke
	it: Sie ist auch die Frage\, ob Menschen ihr eigenes Zusammenleben und\nle
	tztlich auch ihre Stadt mitgestalten können. Ein gutes gesellschaftliches\
	nZusammenleben braucht Freiräume. Dazu gehören Parks\, Natur\, Kulturräume
	\,\nGemeinschaftsräume und nicht nur Straßen\, Parkplätze\, Büros und Läde
	n. Wir\nfordern daher einen Ersatz für das Kulturzentrum Alte VHS.\n\n\n\n
	Der Status quo hingegen verstärkt gesellschaftliche Zwänge. Frauen\, die\n
	überdurchschnittlich viel unbezahlte Hausarbeit leisten\, werden durch den
	\nWohnungsmarkt an ihren Platz gefesselt\, weil sie sich eine neue Wohnung
	 nicht\nleisten können. Nicht mal gewaltvollen Haushalten können Betroffen
	e entfliehen\,\nda Frauenhäuser politisch seit Jahren heruntergewirtschaft
	et werden.\nÜberbrückungs/Hilfsgelder - wie es sie schon in Spanien für eb
	en jene seit\nJahren gibt - scheinen für die regierenden Parteien völlig u
	ndenkbar.\n\n\n\nÄhnlich sieht es bei Kindern und Jugendlichen aus. Eine f
	reie Entscheidung des\nStudien- oder Lehrortes haben viele nicht\; prekäre
	 Beschäftigung greift in hohe\nMietpreise und fesselt viele an das eigene 
	Elternhaus.\n\n\n\nSelbstbestimmung kann es nur jenseits der Zwänge des Ka
	pitalismus geben.\n\n\n\nUnter der Schirmherrschaft des "freien Marktes" w
	ird Wohnraum zu Ungunsten\nmarginalisierter und ärmerer Gruppen verteilt u
	nd gestaltet. Arme Menschen\nwerden in einengende Wohnungen\, in sogenannt
	e Problemviertel\, verdrängt. In\nschöneren oder trendigen Vierteln steigt
	 die Miete\, bis sich nur noch die\nPrivilegiertesten leisten können\, dor
	t zu wohnen. Verdrängung von Armen und\nrassifizierten Menschen – so sieht
	 es aus\, wenn der Markt regelt. Und was der\nMarkt nicht regelt\, regeln 
	private Sicherheitsdienste und Polizei auf Geheiß der\nStädte\, die geziel
	t Jugendliche\, Wohnungslose und rassifizierte Menschen von\nPlätzen und a
	us Parks der gentrifizierten Gutverdiener-Stadt verjagen.\n\n\n\nWir möcht
	en für ein gutes Wohnen eintreten. Für günstiges oder mietfreies\nWohnen\,
	 für Enteignung\, für Überführung in Selbstverwaltung. Für eine\nsolidaris
	che und freie Stadt für alle. Für ein Wohnen\, das Menschen\nSelbstbestimm
	ung und Teilhabe ermöglicht. Her mit dem guten Leben!\n\n\n\nSchließt euch
	 uns an! Wir laufen ab 13 Uhr vom Marktplatz aus durch die\nInnenstadt\, u
	m unsere Forderung nach einem guten Wohnen auf die Straße zu\ntragen. Ab 1
	5 Uhr kommen wir auf dem Frankenbadplatz zusammen. Dort wollen wir\ngemein
	schaftlich und solidarisch zusammenkommen und den Raum für politische und\
	nzivilgesellschaftliche Organisationen öffnen.
URL:https://flyinghigh-bonn.org/event/1mai-demo-and-fest-her-mit-dem-guten-
	leben-wohnraum-fur-alle
GEO:50.7353;7.10224
LOCATION:Marktplatz - Bonn-Zentrum\, Stadtbezirk Bonn\, Bonn\, Nordrhein-We
	stfalen\, 53111\, Deutschland
STATUS:CONFIRMED
CATEGORIES:Antikapitalismus,Bündnis Her mit dem guten Leben für alle,Demo,E
	rsterMai,Fest,Mieten,Wohnraum
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Am 1. Mai gehen wir als linkes Bündnis auf 
	die Straße, um die Verhältnisse, unter denen wir leben, in Frage zu stelle
	n.</p><p>🚩🏴 13 Uhr Demo – Marktplatz</p><p>🎶 15 Uhr Fest – Frankenbadplatz
	</p><p>Unter der kapitalistischen Wirtschaftsweise sind die Bedürfnisse de
	r Menschen der Profitlogik unterworfen. Der Kapitalismus formt auf vielfäl
	tige Weise die konkreten Lebensrealitäten von uns allen. Besonders spürbar
	 ist das bei unserem diesjährigen Hauptthema: Wohnen.</p><p></p><p>Die Mie
	te ist zu hoch! Das gilt nahezu überall, aber auch besonders in Bonn. Wir 
	treten für niedrigere Mieten ein, möchten aber auch die Perspektive auf ei
	n gutes Wohnen jenseits vom Mietmarkt öffnen.</p><p></p><p>Wohnen wird auf
	 dem Mietmarkt nach Profitlogik organisiert, nicht nach den Bedürfnissen d
	er Menschen. Wohnungen sind im Kapitalismus Konsumgut und Investitionsobje
	kt. Das bringt konkretes Elend hervor: Während Obdachlose auf den Straßen 
	ums Überleben kämpfen müssen, wird Wohnraum als Spekulationsobjekt leer st
	ehen gelassen oder gleich abgerissen. Der Mieter ist dadurch kein Mensch, 
	sondern wird er durch seine Miete erst zum Menschen gemacht.</p><p></p><p>
	Ein Wohnungsmarkt ist die Voraussetzung für Obdachlosigkeit. Wer zu schwac
	h am Markt ist, bekommt halt nichts. Das trifft besonders Menschen, die au
	fgrund ihrer Migrationsgeschichte, Krankheit oder Problemen, sich mit der 
	Bürokratie herumzuschlagen, ohnehin einen schweren Stand in unserer Gesell
	schaft haben. Die Antwort darauf kann nur Enteignung eben jener Unternehme
	n und Personen sein, die meinen, dass Grundbedürfnisse gute Profitquellen/
	Spekulationsobjekte seien.&nbsp;</p><p></p><p>Einmal aus dem profitorienti
	erten Markt entnommen, kann Wohnraum sich von der bloßen Bereitstellung ei
	ner Zelle zum Schlafen und Essen weg entwickeln. Nicht-profitorientierte G
	enoss*innenschaften und Miethäuser-Syndikate machen es vor: Gemeinsam verw
	alteter Wohnraum bedeutet Demokratie und Mitbestimmung. Nachbar*innen könn
	en mehr sein als Leidensgleiche, die der Markt zufällig nebeneinander gese
	tzt hat: Gemeinsame Selbstverwaltung macht solidarische Gemeinschaften mög
	lich.</p><p></p><p>Die Wohnungsfrage geht daher weiter als nur die Frage n
	ach sozialer Gerechtigkeit: Sie ist auch die Frage, ob Menschen ihr eigene
	s Zusammenleben und letztlich auch ihre Stadt mitgestalten können. Ein gut
	es gesellschaftliches Zusammenleben braucht Freiräume. Dazu gehören Parks,
	 Natur, Kulturräume, Gemeinschaftsräume und nicht nur Straßen, Parkplätze,
	 Büros und Läden. Wir fordern daher einen Ersatz für das Kulturzentrum Alt
	e VHS.</p><p></p><p>Der Status quo hingegen verstärkt gesellschaftliche Zw
	änge. Frauen, die überdurchschnittlich viel unbezahlte Hausarbeit leisten,
	 werden durch den Wohnungsmarkt an ihren Platz gefesselt, weil sie sich ei
	ne neue Wohnung nicht leisten können. Nicht mal gewaltvollen Haushalten kö
	nnen Betroffene entfliehen, da Frauenhäuser politisch seit Jahren herunter
	gewirtschaftet werden. Überbrückungs/Hilfsgelder - wie es sie schon in Spa
	nien für eben jene seit Jahren gibt - scheinen für die regierenden Parteie
	n völlig undenkbar.</p><p></p><p>Ähnlich sieht es bei Kindern und Jugendli
	chen aus. Eine freie Entscheidung des Studien- oder Lehrortes haben viele 
	nicht; prekäre Beschäftigung greift in hohe Mietpreise und fesselt viele a
	n das eigene Elternhaus.</p><p></p><p>Selbstbestimmung kann es nur jenseit
	s der Zwänge des Kapitalismus geben.</p><p></p><p>Unter der Schirmherrscha
	ft des "freien Marktes" wird Wohnraum zu Ungunsten marginalisierter und är
	merer Gruppen verteilt und gestaltet. Arme Menschen werden in einengende W
	ohnungen, in sogenannte Problemviertel, verdrängt. In schöneren oder trend
	igen Vierteln steigt die Miete, bis sich nur noch die Privilegiertesten le
	isten können, dort zu wohnen. Verdrängung von Armen und rassifizierten Men
	schen – so sieht es aus, wenn der Markt regelt. Und was der Markt nicht re
	gelt, regeln private Sicherheitsdienste und Polizei auf Geheiß der Städte,
	 die gezielt Jugendliche, Wohnungslose und rassifizierte Menschen von Plät
	zen und aus Parks der gentrifizierten Gutverdiener-Stadt verjagen.</p><p><
	/p><p>Wir möchten für ein gutes Wohnen eintreten. Für günstiges oder mietf
	reies Wohnen, für Enteignung, für Überführung in Selbstverwaltung. Für ein
	e solidarische und freie Stadt für alle. Für ein Wohnen, das Menschen Selb
	stbestimmung und Teilhabe ermöglicht. Her mit dem guten Leben!</p><p></p><
	p>Schließt euch uns an! Wir laufen ab 13 Uhr vom Marktplatz aus durch die 
	Innenstadt, um unsere Forderung nach einem guten Wohnen auf die Straße zu 
	tragen. Ab 15 Uhr kommen wir auf dem Frankenbadplatz zusammen. Dort wollen
	 wir gemeinschaftlich und solidarisch zusammenkommen und den Raum für poli
	tische und zivilgesellschaftliche Organisationen öffnen.</p>
BEGIN:VALARM
ACTION:DISPLAY
DESCRIPTION:1.Mai Demo & Fest »Her mit dem guten Leben – Wohnraum für alle!
	«
TRIGGER:-PT1H
END:VALARM
END:VEVENT
END:VCALENDAR
